Kleines Büro
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- Textilkunst
- Design - Mode
Während der Tage der offenen Ateliers 2026 bespielt der Kulturverein Kleines Büro das als Modegeschäft „getarnte“ Textilatelier in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Gemischtwarenhandlung und macht Fehlendes sichtbar.
Termine
Wann?
17.10.
- 10:00 - 18:00 Uhr
18.10.
- 10:00 - 18:00 Uhr
Wo?
- Kleines Büro
- 2123 Schleinbach
- Mistelbach
- Niederösterreich
Kontakt
KLEINES BÜRO – ein Textilatelier mit Geschichte(n)
PROJEKTIDEE
Für ein Wochenende bespielt der Kulturverein Kleines Büro – 2024 in Graz gegründet und im Sommer 2026 nach Schleinbach umgesiedelt – das als Modegeschäft „getarnte“ Textilatelier in den Räumlichkeiten, die früher von einer Gemischtwarenhandlung genutzt wurden und zuletzt den Verlag Edition Winkler-Hermaden beherbergten.
BESTICKEN STATT VERSTECKEN
Das Projekt ist das Nachfolgeprojekt zu IN:UTERO, das im Oktober 2025 für große Resonanz, viel Zuspruch und (öffentliche) Aufmerksamkeit sorgte: Dabei wurde für vier Wochen in einem zentral gelegenen ehemaligen Frisiersalon in Graz ein Vintage Pop Up-Store eröffnet – auf den ersten Blick, um dort reparierte Second Hand-Mode (u. a. von Humana zur Verfügung gestellt bzw. im Austausch mit dem Textilatelier Sixerie) erwerben zu können, bei genauerem Hinsehen, um anhand von „verwundeten“ Kleidungsstücken, deren scheinbare Makel und Nicht-Perfektion nach dem Vorbild der japanischen Kunst des Kintsugi verziert und dadurch noch hervorgehoben wurden, auf das Thema „Fehl- und Totgeburt“ aufmerksam zu machen und einen bewussten öffentlichen Umgang damit anzuregen.
Diese Strategie wird auch in der Konzeption vom Textilatelier in Schleinbach aufgegriffen: Auf Basis der Erfahrungen von IN:UTERO wird im neu bezogenen Atelierraum in der Hauptstraße 37 im Weinviertler Pendlerdorf, dessen Auslagen und Ambiente einen schicken, neuen, makellos scheinenden Concept Store vermuten lassen, aber auf den zweiten Blick etwas Versehrtes, Fehlerhaftes, nicht ins Perfekte Passende sichtbar machen.
Auch im Textilatelier Schleinbach steht sichtbar reparierte Kleidung im Zentrum, man kann bereits Verziertes erwerben, in Workshops eigene fehlerhafte Kleidungsstücke selbst verschönern und so deren Geschichte sichtbar machen und: weiterschreiben. Der private wie öffentliche Umgang mit dem Un-Perfekten, Un-Gewollten, ja, Un-Angenehmen steht im Zentrum. Das Textilatelier in Schleinbach möchte die „Verletzungen“ und „Wunden“ des Dorfes thematisieren - das Verschwinden von Geschäften und einem lebendigen, öffentlich sichtbaren Leben. Die Bevölkerung und die Atelier Besuchenden sind dazu eingeladen für ein Wochenende regen Austausch und Geschäftstreiben aufleben zu lassen.
PROJEKTIDEE
Für ein Wochenende bespielt der Kulturverein Kleines Büro – 2024 in Graz gegründet und im Sommer 2026 nach Schleinbach umgesiedelt – das als Modegeschäft „getarnte“ Textilatelier in den Räumlichkeiten, die früher von einer Gemischtwarenhandlung genutzt wurden und zuletzt den Verlag Edition Winkler-Hermaden beherbergten.
BESTICKEN STATT VERSTECKEN
Das Projekt ist das Nachfolgeprojekt zu IN:UTERO, das im Oktober 2025 für große Resonanz, viel Zuspruch und (öffentliche) Aufmerksamkeit sorgte: Dabei wurde für vier Wochen in einem zentral gelegenen ehemaligen Frisiersalon in Graz ein Vintage Pop Up-Store eröffnet – auf den ersten Blick, um dort reparierte Second Hand-Mode (u. a. von Humana zur Verfügung gestellt bzw. im Austausch mit dem Textilatelier Sixerie) erwerben zu können, bei genauerem Hinsehen, um anhand von „verwundeten“ Kleidungsstücken, deren scheinbare Makel und Nicht-Perfektion nach dem Vorbild der japanischen Kunst des Kintsugi verziert und dadurch noch hervorgehoben wurden, auf das Thema „Fehl- und Totgeburt“ aufmerksam zu machen und einen bewussten öffentlichen Umgang damit anzuregen.
Diese Strategie wird auch in der Konzeption vom Textilatelier in Schleinbach aufgegriffen: Auf Basis der Erfahrungen von IN:UTERO wird im neu bezogenen Atelierraum in der Hauptstraße 37 im Weinviertler Pendlerdorf, dessen Auslagen und Ambiente einen schicken, neuen, makellos scheinenden Concept Store vermuten lassen, aber auf den zweiten Blick etwas Versehrtes, Fehlerhaftes, nicht ins Perfekte Passende sichtbar machen.
Auch im Textilatelier Schleinbach steht sichtbar reparierte Kleidung im Zentrum, man kann bereits Verziertes erwerben, in Workshops eigene fehlerhafte Kleidungsstücke selbst verschönern und so deren Geschichte sichtbar machen und: weiterschreiben. Der private wie öffentliche Umgang mit dem Un-Perfekten, Un-Gewollten, ja, Un-Angenehmen steht im Zentrum. Das Textilatelier in Schleinbach möchte die „Verletzungen“ und „Wunden“ des Dorfes thematisieren - das Verschwinden von Geschäften und einem lebendigen, öffentlich sichtbaren Leben. Die Bevölkerung und die Atelier Besuchenden sind dazu eingeladen für ein Wochenende regen Austausch und Geschäftstreiben aufleben zu lassen.
Was wird geboten?
- Textilkunst
- Design - Mode
Zusatzprogramm
- Kinderprogramm
- Workshop




